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„Strukturen – Visuelle Reize und Signale“

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caesar-Wissenschaftler wird Juniorprofessor / Isländischer Präsident besucht caesar

Bonn, 3.12.2002. Dr.-Ing. Alfred Ludwig, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum caesar in Bonn, hat zum 1. Dezember 2002 eine Juniorprofessur an der Ruhr-Universität Bochum übernommen. Der 32-jährige Wissenschaftler ist an der Fakultät für Maschinenbau für den Bereich "Werkstoffe der Mikrotechnik" verantwortlich. Seine Forschungstätigkeit wird er weiterhin bei caesar durchführen.

Foto: caesar

Ludwig studierte an der Universität Karlsruhe Maschinenbau (Diplom 1996) und arbeitete danach bis zum Mai 1999 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum Karlsruhe. Im Juli 1999 folgte die Promotion und seit Juni 1999 war er in der Arbeitsgruppe "Smart Materials" unter Leitung von PD Dr. Eckhard Quandt bei caesar tätig - eine der ersten Arbeitsgruppen des neuen Forschungszentrums. caesar verbindet Grundlagenforschung mit wirtschaftlicher Anwendung und fördert Ausgründungen der Mitarbeiter. Junge Wissenschaftler erhalten außerdem die Möglichkeit, eigenständig Projektverantwortung zu übernehmen und parallel in der Lehre tätig zu sein. Es bestehen bereits Kooperationsverträge mit den Universitäten Bonn, Köln, Düsseldorf, Aachen und Siegen.

Ludwigs zukünftige Arbeiten am Forschungszentrum caesar in "Kombinatorischer Materialforschung" haben die systematische Entwicklung neuer, wirtschaftlich und technisch relevanter Werkstoffe zum Ziel. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: Je nach Zusammensetzung könnten die Materialien Energie speichern, als Sensor verwendet werden oder in der Medizintechnik als biokompatible Werkstoffe für Implantate zum Einsatz kommen. Bei caesar kann Ludwig bereits jetzt hochmoderne experimentelle Anlagen nutzen (Reinräume, Sputter- und MBE-Anlage). Im neuen Forschungsgebäude - das im Februar nächsten Jahres bezogen wird - werden weitere hinzukommen.

Heute erhält caesar hohen Besuch: Der Präsident von Island, Dr. Olafur Ragnar Grimsson, informiert sich über die Struktur des Forschungszentrums und die Projekte im Bereich der Computerunterstützten Chirurgie. Die Wissenschaftler werden dem Präsidenten zeigen, wie die Software "Julius" Chirurgen bei der Operationsplanung unterstützt. Aus den Computermodellen, die Julius erzeugt, stellt eine weitere Arbeitsgruppe durch Rapid Prototyping Kunststoffmodelle her. Außerdem präsentieren die Wissenschaftler einen Laser, der Hartgewebe schneidet und zukünftig die Knochensäge im OP ersetzen könnte, sowie ein holografisches Verfahren zur detailgetreuen dreidimensionalen Aufnahme von Gesichtern. Grimsson besucht vom 2. bis 5. Dezember Bonn, Köln und Düsseldorf.

Das internationale Forschungszentrum caesar (center of advanced european studies and research) aus Bonn hat 1999 die Arbeit aufgenommen. Mit inzwischen über 140 Mitarbeitern forschen interdisziplinäre Teams in den Bereichen Kommunikationsergonomie/Computerunterstützte Chirurgie, Materialwissenschaften/Nanotechnologie und Biotechnologie. Forschung und industrielle Anwendung gehen Hand in Hand: caesar entwickelt innovative Produkte

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an:

Forschungszentrum caesar
Herr Dr. Jürgen Reifarth
Ludwig-Erhard-Allee 2
53175 Bonn

Telefon: 0228/ 96 56-107
Fax: 0228/ 96 56-111
E-Mail: juergen.reifarth_at_caesar.de