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Dr. Jürgen Reifarth
Recht/Personal
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Neurowissenschaftliches Kolloquium
02. Februar, 16 Uhr, Prof. Dr. Luca Jovine, Huddinge, Sweden, "In the beginning: First atomic resolution snapshots of gamete interaction at fertilization"
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Stiftungsrat bestätigt: caesar auf dem rechten Weg
Bonn, 14.12.1998. Die Zufriedenheit über die Ergebnisse der Stiftungsratssitzung ist Gründungsdirektor Hoffmann und dem Vorsitzenden des Stiftungsrates, Staatssekretär Catenhusen an den Gesichtern abzulesen. Die Freude ist verständlich, sind doch gleich zwei wichtige Beschlüsse für die Aufnahme der Arbeit bei caesar gefaßt worden. Der Stiftungsrat stimmt auf seiner Sitzung am 14. Dezember dem wissenschaftlichen Programm des Gründungsdirektors zu und befürwortet als endgültigen Standort für die Stiftung caesar das Gelände an der Amerikanischen Siedlung (Ecke Kennedyallee/Ludwig-Erhard-Straße).
Besonders froh ist man, daß die Standortfrage nun geklärt und ein Standort gefunden ist, der den hohen Ansprüchen der Stiftung caesar gerecht wird. Messungen auf dem Grundstück an der Amerikanischen Siedlung haben keine nennenswerte physikalische Beeinträchtigung durch Straßenverkehr und elektromagnetische Felder ergeben; mehrere andere Standorte waren im Vorfeld an den physikalischen Bedingungen gescheitert. Mit dem Neubau caesar entsteht ein auch für ausländische Wissenschaftler attraktiver Standort, der dem internationalen Vergleich standhält und sich harmonisch in die wissenschaftliche Umgebung einfügt. Mit DFG, DAAD, HRK, Deutschem Museum und Wissenschaftszentrum an der Seite bildet caesar an der Kennedyallee eine "Wissenschaftsmeile". Der im Frühjahr 1998 unterbrochene Architektenwettbewerb soll nunmehr unverzüglich wieder aufgenommen werden. Eine lockere Bebauung mit Durchgängen für Passanten wird angestrebt.
Research in Triplets wird es ab April 99 bei caesar geben, wenn die ersten Arbeitsgruppen mit ihrer Forschung in der vorläufigen Unterbringung am Friedensplatz beginnen. Das Dreigespann aus Computersimulation, naturwissenschaftlichen Experimenten und ingenieurmäßigen Anwendungen wird dann die Arbeit bei caesar prägen. "Spezialistenteams, die mit unterschiedlichem Blickwinkel arbeiten, aber nach Art einer Forschungssymbiose nur im Verbund der sehr unterschiedlichen Expertisen erfolgreich sind", so stellt sich Hoffmann seine caesarier vor.
Der erste thematische Schwerpunkt wird den Materialwissenschaften entstammen und sich mit sogenannten Smart Materials beschäftigen. Hier bringt Hoffmann von seinem Münchener Lehrstuhl Erfahrungen in der Modellbildung und versierte Mitarbeiter mit.
Intelligente Materialien als Dünnschichten können bei der Entwicklung von Mikroapparaten mit großem Gewinn eingesetzt werden, da mit ihrer Hilfe Funktionsschichten und ganze Werkstoffverbünde mit optimierten Eigenschaften hergestellt werden können. Als übergeordnetes Ziel stellt caesar Arbeiten in den Vordergrund, die als notwendige Voraussetzungen zur Überführung dieser Werkstoffe in industrielle Produkte erkannt wurden. Anwendungen sind denkbar in der Dosiertechnik, Medizintechnik ("intelligente Tablette") oder bei pneumatischen Steuerungen (Robotik).
Interessierte Arbeitsgruppenleiter sind bereits gefunden, auch erste Firmenkooperationen zeichnen sich ab. Daß 1999 ein gutes Jahr für die Forschung werde, wünscht Catenhusen der Stiftung caesar und ihrem Gründungsdirektor: "Holen Sie engagierte caesarier nach Bonn, und legen Sie los!".
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an:
Forschungszentrum caesar
Herr Dr. Jürgen Reifarth
Ludwig-Erhard-Allee 2
53175 Bonn
Telefon: 0228/ 96 56-107
Fax: 0228/ 96 56-111
E-Mail: juergen.reifarth_at_caesar.de




