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Aktuelles
Podcasts über Wissenschaft
Mit Unterstützung der Stadt Bonn entsteht derzeit eine Podcast-Reihe. Der erste Podcast zur Kryo-Elektronenmikroskopie ist fertig. Weitere Podcasts werden bald folgen.
[mehr]„Strukturen – Visuelle Reize und Signale“
Eröffnung einer Gemeinschaftsausstellung im Forschungszentrum caesar am Sonntag, den 6. Mai 2012, 11.00 Uhr
[mehr]Quicklinks

„Ich denke, also bin ich – noch: Gehirn-Computer-Interfaces“
Bonn, 18.05.2011. Der Gedanke, bei vollem Bewusstsein gelähmt zu sein und sich anderen nicht mehr mitteilen zu können, eingeschlossen im eigenen Körper, ist für jeden Menschen unerträglich. Patienten im Endstadium der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) sind diesem schrecklichen Zustand hilflos ausgeliefert.
Gehirn-Computer-Interfaces können diesen Menschen helfen. An solchen Schnittstellen forscht Niels Birbaumer, Professor für Medizinische Psychologie. Die Patienten lernen, nur durch Gedanken elektrische oder magnetische Signale im Gehirn zu erzeugen, die an einen Rechner weitergeleitet werden. Der Rechner wandelt die Signale in Sprache um. Auch die Steuerung von gelähmten Körperteilen scheint möglich.
Am
Donnerstag, den 26. Mai um 19 Uhr
(Hörsaal, Forschungszentrum caesar,
Ludwig-Erhard-Allee 2, Bonn)
berichtet uns Prof. Dr. Niels Birbaumer über neue Erkenntnisse in seinem Vortrag
„Ich denke, also bin ich - noch: Gehirn-Computer-Interfaces“.
Prof. Dr. Niels Birbaumer promovierte 1969 an der Universität Wien im Fach Psychologie. 1975 wurde er Professor an der Universität Tübingen und wechselte 1993 von der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften zur Medizinischen Fakultät. Dort leitet er seither das Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie sowie das Zentrum für Magnetoenzephalographie. Neben den Gehirn-Computer-Schnittstellen beschäftigt sich Birbaumer mit neuronaler Plastizität und Lernen, Epilepsie, der Parkinsonschen Krankheit und Schmerzerkrankungen. Er wurde im Jahr 1995 mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis ausgezeichnet und erhielt fünf Jahre später die Wilhelm-Wundt-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Psychologie.
Stiftung caesar
Die Stiftung caesar ist assoziiert mit der Max-Planck-Gesellschaft und betreibt in Bonn ein Zentrum für neurowissenschaftliche Forschung. Die wissenschaftliche Arbeit erfolgt nach den Exzellenzkriterien der Max-Planck-Gesellschaft.
Weitere Pressemitteilungen und Fotos finden Sie auch im Internet unter: www.caesar.de
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Herr Dr. Jürgen Reifarth,
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