Willkommen bei der IMPRS for
Brain and Behavior (Gehirn und Verhalten)

Die International Max Planck Research School (IMPRS) for Brain and Behavior bietet ein erstklassiges Doktorandenausbildungs- und Forschungsprogramm. Zusammen mit dem Max Planck Florida Institute of Neuroscience, der Universität Bonn und der Florida Atlantic University betreibt das Forschungszentrum caesar die IMPRS for Brain and Behavior.
Erstmals verbindet eine IMPRS zwei Max-Planck-Institute und ihre internationalen Partner auf beiden Seiten des Atlantiks. Die IMPRS for Brain and Behavior beschäftigt sich mit der Organisation des Gehirns und des damit verbundenen Verhaltens. Sprecher der neurowissenschaftlichen Graduiertenschule ist Dr. Jason Kerr, einer der wissenschaftlichen Direktoren bei caesar. caesar leitet das IMPRS-Koordinationsbüro in Bonn mit der Koordinatorin Ezgi Bulca.
Doktoranden haben die Möglichkeit, ohne zusätzliche Kosten an Kursen, Symposien und Konferenzen an den Partnerinstituten in Bonn und Florida teilzunehmen. Sie erleben eine Kultur wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit herausragenden internationalen Forschern und können in diesem Umfeld ihr Wissen ausbauen, sowie ihre Fähigkeiten weiterentwickeln.
Im Fokus der IMPRS steht eine zentrale Frage der Biologie: Wie bewirkt neuronale Aktivität komplexes, zielgerichtetes Verhalten? Erst seit kurzer Zeit stehen die notwendigen Werkzeuge zur Verfügung, um solche Fragen beantworten zu können. Neue Methoden erlauben einen direkten Zugang zu den neuronalen Netzwerken im Gehirn. Das Graduiertenprogramm ermöglicht den Doktoranden, diese modernen neurowissenschaftlichen Techniken kennenzulernen und anzuwenden.
Von den insgesamt 26 Doktoranden in Bonn und Florida arbeiten derzeit sieben in verschiedenen Gruppen bei caesar. Alle caesar-Gruppenleiter sind Fakultätsmitglieder der IMPRS und gehören dem Leitungsgremium des Programms an.

Eine erstklassige Doktorandenausbildung

Die International Max Planck Research Schools (IMPRS) sind seit dem Jahr 2000 fester Bestandteil der Doktorandenförderung der Max-Planck-Gesellschaft. Begabte Studierende erhalten die Chance, unter exzellenten Bedingungen zu promovieren. Gemeinsames Merkmal dieser Graduiertenprogramme an den Max-Planck-Instituten sind die Lehrpläne mit Forschungsseminaren und Soft-Skill-Workshops, sowie die enge Kooperation mit Universitäten.

Derzeit gibt es 60 IMPRS. Die Research Schools werden jeweils von einem oder mehreren Max-Planck-Instituten ins Leben gerufen. Sie arbeiten eng mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen, auch im Ausland, zusammen. Dadurch erhalten die Doktoranden erstklassige Rahmenbedingungen, ein großer Vorteil bei Promotionsprojekten, welche eine spezielle Ausstattung voraussetzen. Mittlerweile sind 80 Max-Planck-Institute an einer IMPRS beteiligt.

Innovative Ausbildungsprogramme

In den Research Schools werden in der Regel je zur Hälfte deutsche und ausländische Nachwuchswissenschaftler ausgebildet. Betreuer und/oder Mitglieder von Thesis Committees kümmern sich um sie und unterstützen die Doktoranden bei ihren Projekten. Arbeitssprache ist Englisch. Schwerpunkt der dreijährigen Doktorandenzeit ist die selbständige Forschungstätigkeit an zumeist interdisziplinären Themen, die in die Dissertation mündet. Darüber hinaus profitieren die Doktoranden vom regelmäßigen Austausch in Workshops, Summer schools oder auf Konferenzen; das alles trägt dazu bei, verschiedene Blickwinkel auf das eigene Forschungsthema kennenzulernen.

Das Promotionsrecht liegt ausschließlich bei den Universitäten. Die Studenten werden jedoch von Betreuern an den Universitäten und den Max-Planck-Instituten unter ihre Fittiche genommen und auch gemeinsam geprüft.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die IMPRS-Koordinatorin Ezgi Bulca.

  • Ezgi Bulca

    IMPRS - Koordinatorin

    +49-228-9656-318
    ezgi.bulca@caesar.de
    Ezgi Bulca




Fotonachweis: Max Planck Florida Institute for Neuroscience
Fotonachweis: Max Planck Florida Institute for Neuroscience
Fotonachweis: Max Planck Florida Institute for Neuroscience