Willkommen bei der IMPRS for Brain & Behavior

Die International Max Planck Research School (IMPRS) for Brain & Behavior ist ein voll finanziertes Doktorandenprogramm in Bonn, das ein anspruchsvolles Doktorandenausbildungs- und Forschungsprogramm auf dem Gebiet der Neuroethologie und Neurowissenschaften bietet. Die IMPRS for Brain & Behavior ist eine Kooperation zwischen caesar, der Universität Bonn und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn.

Unsere Forschungsgruppen bringen eine einzigartige Kombination aus experimentellen und computergestützten Ansätzen ein, um der Frage nachzugehen, wie das Gehirn das Verhalten bei verschiedenen Arten steuert. Die Verbindung zwischen den Schaltkreisen des Gehirns und dem Verhalten wird als "Neuroethologie" bezeichnet, die darauf abzielt zu verstehen, wie die kollektive Aktivität der riesigen Anzahl miteinander verbundener Neuronen im Gehirn die Vielfalt des Verhaltens von Tieren hervorruft. Um ein umfassendes Verständnis der einem bestimmten Verhalten zugrundeliegenden Schaltkreise des Gehirns zu erlangen, ist eine Kombination von Forschungsansätzen erforderlich, die sich auf verschiedene Detailebenen konzentrieren - von der anatomischen Rekonstruktion neuronaler Schaltkreise bis hin zur quantitativen Verhaltensanalyse von sich frei bewegenden Tieren und natürlichem Verhalten.

Der Sprecher ist Dr. Kevin Briggman, wissenschaftlicher Direktor bei caesar, der das Programm zusammen mit dem aus Vertretern aller Partnerinstitute bestehenden Lenkungsausschuss leitet. caesar beherbergt das IMPRS-Koordinationsbüro mit der Koordinatorin Ezgi Bulca.

Das Programm hat zum Ziel, herausragende Doktoranden zu rekrutieren und ihnen ein anregendes Umfeld zu bieten, das ihnen neue Technologien zur Verfügung stellt, um die Funktion von Gehirnschaltkreisen - von Molekülen bis zum Verhalten von Tieren - zu erforschen.

Von den insgesamt 39 Doktoranden des Programms arbeiten derzeit 19 in allen neun Forschungsgruppen bei caesar. Alle caesar-Gruppenleiter sind Fakultätsmitglieder der IMPRS und gehören dem Leitungsgremium des Programms an.

Eine erstklassige Doktorandenausbildung

Seit dem Jahr 2000 sind die International Max Planck Research Schools (IMPRS) ein fester Bestandteil der Doktorandenförderung der Max-Planck-Gesellschaft geworden. Talentierten Nachwuchswissenschaftlern wird die Möglichkeit geboten, unter exzellenten Forschungsbedingungen zu promovieren. Ein gemeinsames Merkmal der Graduiertenprogramme an Max-Planck-Instituten ist die enge Zusammenarbeit mit Universitäten.

Derzeit gibt es 68 IMPRS. Die Research Schools werden von einem oder mehreren Max-Planck-Instituten eingerichtet und arbeiten mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen zusammen. Dies bietet einen außergewöhnlichen Rahmen für die Arbeit der Doktoranden und stellt einen großen Vorteil bei interdisziplinären Forschungsprojekten oder bei Projekten, die eine besondere Ausstattung erfordern, dar. Derzeit sind ca. 80 Max-Planck-Institute an eine IMPRS angeschlossen.

Im Allgemeinen kommt etwa die Hälfte der Doktoranden, die an einer IMPRS ausgebildet werden, aus Deutschland, die andere Hälfte stammt aus dem internationalen Ausland. Hauptbestandteil des dreijährigen Studienprogramms ist die Dissertation, die eine größere eigenständige Forschungsarbeit, meist zu einem interdisziplinären Thema, darstellt. Die Doktoranden profitieren auch von regelmäßigen Workshops, die den Informationsaustausch fördern und den Studenten die Möglichkeit geben, ihr Forschungsthema aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Das Recht zur Verleihung des akademischen Grades verbleibt bei der jeweiligen Universität.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an unsere IMPRS-Koordinatorin Ezgi Bulca.

  • Ezgi Bulca

    IMPRS - Koordinatorin

    +49-228-9656-318
    ezgi.bulca@caesar.de
    Ezgi Bulca
(c) Max Planck Florida Institute for Neuroscience
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